28. November 2011

Online Banking

Mit dem Online Banking, das ist so ne Sache. Habt Ihr schon umgestellt auf Smart-Tan oder mobile Tan?

Wenn nicht… ab zu eurer Bank. Wird höchste Eisenbahn.

Es gibt aber noch Kunden, die nutzen Onlinebanking per Software. Was auch toll ist. Nur wenn es nicht funktioniert, ist das schon sehr ärgerlich.

So heute auch bei einem älteren ungeduldigen Kunden, der mich heute am Telefon erwischt hat.

Leider bin ich nicht der Spezialist fürs Homebanking, sondern unsere EDV-Abteilung. Aber telefonisch war gerade keiner zu erreichen. (War überall belegt.)

Natürlich verärgert das den Kunden, es geht nichts mehr vorran und achso lebenswichtige Überweisungen können nicht ausgeführt werden. Dafür habe ich vollstes Verständnis.

Soweit so gut. Ein Rückrufgesuch wurde an das EDV-Team gesandt.

Nach 10 Minuten ruft mich der gleiche Kunde wieder an, ist stinksauer (weil noch kein Rückruf erfolgt ist) und möchte jetzt den Betrag via Telefon überweisen, weil es eilt und er nicht mehr länger warten kann. Alles klar. Die Daten bitte.

Die lebenswichtige Überweisung ging an HSE24 und der Betrag lautete über 28,00 EUR.

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24. November 2011

Ein schönes Heckmeck

Wertpapiergeschäft:

Ein sehr guter Kunde tätigte einen Fondskauf über 65.000 EUR.

Der Ausgabeaufschlag dieses Fonds beträgt 5%. Dies ist quasi die Gebühr, die der Kunde zahlen muß.

Wir haben bei diesem sehr guten Kunden aber den Ausgabeaufschlag auf 2,5% reduziert.

Sprich: Anstatt einer Gebühr von 3.250 EUR sollte unser sehr guter Kunde nur 1.625 EUR bezahlen.

Soweit so gut. Das ging schief.

Es wurde die volle Gebühr (3.250 EUR) belastet, was natürlich umgehend bemerkt und reklamiert wurde.

Nun liegt es an mir bei unserer Wertpapierbank anzurufen, und dies stornieren zu lassen.

2 Tage später geschah dies auch. Allerdings werden dem Kunden keine 1.625 EUR (die Hälfte) erlassen sondern 1.609 EUR.

Ok. Wollen wir mal nicht so sein mit den Peanuts, hehe. Aber Spaß beiseite. Wie soll ich das unserem Kunden verklickern? Was geht da vor sich? Selbstverständlich habe ich sämtliche Daten usw. verglichen, Kollegen um Rat gefragt, es kann kein Fehler festgestellt werden.

Also ich wieder ran ans Telefon und erstmal angerufen. Dort werde ich dann vom normalen Telefonsupport in die Fachabteilung verbunden, die mich wiederrum belehrt, dass ich bei ihnen falsch bin, sie sind nicht für technische Fehler zuständig. Bla Bla.

Was nur recht lustig ist, ich habe gar nicht angerufen, sondern wurde verbunden. Ich habe ja nichtmal die Nummer dieser "Fachabteilung"!

Super. Bis ich dann mal beim richtigen Ansprechpartner gelandet bin, der mir mit der Problematik folgen konnte, sich aber auch keinen Reim auf die Abrechnung machen konnte.

Er hat mir dann das Angebot gemacht, dass wir der Kundin pauschal 20 EUR gutschreiben werden.

Na dass ging ja nochmal gut aus. Hahaha.

18. November 2011

Einfach nicht da (2)

Guten Tag Herr Gagamann, ist Herr Lahwe auch zu sprechen.

Nein, der ist erst wieder am Montag im Hause. Darf er sie dann evtl. zurückrufen?

Nein, ich ruf später wieder an.

18. November 2011

Nicht vorhandener Freistellungsauftrag

Manche Gespräche sind es einfach wert weitererzählt zu werden.

Anrufer: Wenn ich nen Freistellungsauftrag einmal stelle, muß ich den dann jedes Jahr erneuern lassen.

Ich: Nein, das läuft i.d.R. automatisch weiter.

Anrufer: (wird voll Aggro) Warum ist dann bei mir was abgezogen worden? Ich hab doch einen Auftrag bei euch gestellt.

Ich: (habs nachgeprüft) Nein, bei uns ist keiner vermerkt.

Anrufer: BLABLABLA. Kann doch nicht sein. BLABLABLA. Ist doch Wahnsinn. BLABLABLA

Ich: Sie haben doch bestimmt noch den Freistellungsauftrag (für den Kunden), den bringen sie doch einfach mal vorbei als Nachweis.

Anrufer: Nein, hab ich nicht, aber ich habs mir 2008 in meinem Telefonbuch(!) vermerkt, ich schreib mir doch das nicht zum Spaß auf.

Ich: Tut mir leid, aber ich kann nur sagen, was ich vorliegen und das ist 0,00 EUR und das sage ich auch nicht zum Spaß.

Jetzt hab ich mir natürlich das Engagement vom Kunden angeschaut und es ist wirklich weit und breit kein Freistellungsauftrag zu erkennen.

Der "Streitwert", um den es sich handelt liegt bei unglaublichen unverschämten 0,50 EUR.

Da finde ich kann man schonmal bei seiner Bank anrufen und richtig auf den Putz hauen.

9. November 2011

Nicht mehr da

Lässig sind auch immer die Kunden, die anrufen und Mitarbeiter sprechen wollen, die schon seit über 2 Jahren nicht mehr in der Bank arbeiten.

30. September 2011

Der Kunde vom Kunden

Herrlich.

Und zwar: Ein Fremdkunde hätte im Juni Geld an einen Kunden von uns überwiesen, allerdings ging das gründlich daneben, d.h. auf ein anderes Konto.

Der Fremdkunde hat hier die falsche Kontonummer mit Bankleitzahl der Commerzbank erwischt. (Also garantiert nicht wir, wußte ich aber bis dahin nicht, dass es sich um einen absoluten Fremdkunden handelt.)

Die Frage, ob der Kunde unseres Kunden wiederrum Kunde bei uns sei wurde aber verneint.

Somit sind meine Recherchemöglichkeiten bei 0 angelangt.

Auf die Frage, wie ich denn jetzt unserem Kunden weiterhelfen kann, meinte dieser nur, ob ich da nicht intern irgendwas nachschauen kann?

Leider nein.

27. September 2011

Kreditkartenverwaltungskrams

Wir müssen immer, wenn wir was an der Mastercard des Kunden ändern (sollen) dies per Fax dem Institut melden, welches die Mastercards bei uns im Hause verwaltet.

(Warum dies im Jahr 2011 noch via Fax laufen muß, sei mal dahingestellt und ist ein ganz anderes Thema.)

Nun gut: Bei einem Kunden wurde angekreuzt, dass das Kartenlimit auf 0,00 € gesenkt wird und unten in den Bemerkungen reingeschrieben, dass die Kreditkarte gekündigt werden soll.

Soweit so gut.

Das Kreditkartenlimit wurde gelöscht, aber die Karte selbst nicht gekündigt und gilt quasi noch als ausgegeben.

Aber jetzt kommts erst.

Auf Rückfrage teilte man uns mit, dass man hierfür bitte ein anderes Formular verwenden soll. Bei dem es umgekehrt läuft.

D.h.: In dem anderen Formular wird angekreuzt, dass die Kreditkarte gekündigt wird und in den Bemerkungen sollen wir bitte reinschreiben, dass das Kreditkartenlimit gelöscht werden soll.

Haha. Der war gut…

…aber ernst gemeint.

11. August 2011

Einfach nicht da

Kunde: Guten Morgen, ich wollte eigentlich zum Chef.
Ich: Der ist noch im Urlaub, kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen?
Kunde: Ja. Blabla Möbelfinanzierung, Blabla. Wann ist der Chef wieder da?
Ich: Der kommt wieder am 29.8.
Kunde: Nein, das brauch ich eher.
Ich: Ok,dann gebe ich mal seiner Vertretung bescheid.
Kunde: Nein! Ich brauch aber den Chef.
Ich: (ÄÄhh) Ja, der kommt aber erst wieder am 29.

1. August 2011

Das Schließfach

Das Telefon bietet zumeist schon die besten Lacher:

Anruferin: Ist ihr Zweigstellenleiter Herr Blabla zu sprechen?
Ich: Der ist im Urlaub für 2 Wochen, kann ich ihnen evtl. schon weiterhelfen?
Anruferin: Ich würde mich für einen Safe interessieren?
Ich: Ok. Sie haben Interesse an einem Schließfach?
Anruferin: Schließfach? Was ist das?
Ich: Ähem, das ist im Keller so ein großer Raum, in dem sie Ihre z.B. Wertsachen wegsperren können.

Das gefiel ihr dann schon. Supi.

22. Juli 2011

Ich wär so gern Vermieter

Sachlagencheck: Von einem Kunden von uns war der nicht bekannte Vermieter am Schalter zugegen.

Dieser alleine(!) wollte uns beauftragen den Dauerauftrag der Miete um 50 EUR zu erhöhen.

Was natürlich keiner von den freundlichen Servicemitarbeitern der Bank ausgeführt hat. Warum auch? Könnte ja jeder kommen.

Nach viel Gezeter und Gezanke, erst beim Auszubildenden, dann zur Teilzeitkraft bis hin zu mir, waren Erklärungsversuche umsonst.

Erst höhere Gewalt (also nur im gedanklichen Sinn) durch den Schalterleiter und eine freundliche dezente Aufklärung der Sachlage konnten Herrn Vermieter beruhigen, die Bank (ohne geänderten Dauerauftrag) zu verlassen.

So friedvoll kann die Welt sein. 😉